Die Aussagen im Koalitionsvertrag der NRW-Landesregierung werden konkreter. Es zeichnet sich ab, dass künftig Fördermittel auch für den ländlichen Wegebau in die NRW-Wirtschaftswege fließen sollen.

Im Koalitionsvertrag hiess es dazu: „Unsere Wirtschaftswege haben eine hohe Bedeutung für den ländlichen Raum, sowohl für die Landwirtschaft als auch für den Tourismus. Deswegen wollen wir ELER-Mittel für die Unterhaltung, Sanierung und den mitunter notwendigen Rückbau der Wirtschaftswege zur Verfügung stellen.“

Als Gesellschaft für kommunale Infrastruktur, die über umfassende Erfahrung aus zahlreichen Wirtschaftswegekonzepten verfügt, begrüßen wir die angekündigte Förderung ausdrücklich. Die ländlichen Räume bedürfen einer nachhaltigen Stärkung, die von den Akteuren vor Ort allein nicht zu schultern ist.

Um in den Genuß von Fördermitteln zu kommen, wird ein Wirtschaftswegekonzept zwingende Voraussetzung sein.

Kurz: Nur mit Vorliegen eines Wirtschaftswegekonzeptes fließen Mittel in den ländlichen Wegebau in NRW. Wir finden, gut so. Der Einsatz von Fördermitteln bedarf einer Strategie.